Lob von Linda Newbery ***

Original: Englisch
Gelesen: Englisch
Erschienen: 2. Juni 2011 bei David Fickling Books (keine deutsche Edition vorhanden)
Bewertung: ❤❤❤


Die kleine Lucy besucht so oft wie möglich ihren Grossvater, welcher in einem typisch englischen Cottage ausserhalb Londons wohnt. Am liebsten verbringen die beiden ihre gemeinsame Zeit im Garten. Dort pflanzen sie alles mögliche an. Laut Lucy's Grossvater, macht er aber nicht die ganze Arbeit alleine. Offenbar hilft ihm jemand dabei und zwar Lob.
Nicht jeder kann Lob sehen. Nur ganz spezielle Menschen können aus den Augenwinkeln eine braungrüne Gestalt erahnen.
Für Lucy's Eltern ist Lob nur eine Erfindung ihres Grossvaters, um ihr die Schönheit der Natur zu erklären. Lucy selber jedoch glaubt ganz fest an ihn, schliesslich ist sie einer der speziellen Menschen, die ihn tatsächlich sehen können.

Sprache
"Lob" ist ein magisches kleines Buch. Der Schreibstil ist frisch, poetisch, magisch und man bekommt ein warmes und wohliges Gefühl im Bauch. Es zeigt wunderbar auf, was die Natur von uns Menschen für einen Eindruck hat. Lob als Personifizierung des grünen Mannes ist oft sehr neugierig und gleichzeitig auch schockiert von unserem Verhalten.

Fazit
Natürlich ist "Lob" eher für Kinder und Jugendliche gedacht. Nichts desto trotz wünscht man sich beim Lesen dieser Geschichte wieder in die eigene Kindheit zurück, als man noch an magische Gestalten glaubte. Am liebsten würde man raus in den Garten und die Hände in die dunkle und fruchtbare Erde stossen, Gemüse anbauen und Blumen ansähen. Und ich wette, beim nächsten Ausflug in den Wald werdet ihr versuchen, aus dem Augenwinkel einen Blick auf Lob zu erhaschen.

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